HEFTIGE SCHMERZEN VOR

                        DER REGEL

 

                                          Für jeden Typ die richtige Lösung

 

Viele Frauen leiden unter den Tagen vor den Tagen.Finde heraus,welche Beschwerden bei dir überwiegen.Dann kannst du gezielt etwas gegen das prämenstruelle Syndrom tun

 

Manchen Frauen geht es in der zweiten Zyklushälfte überhaupt nicht gut.Sie sind leicht reizbar,die Laune sinkt auf den Tiefpunkt.Wenn außerdem der Busen spannt,der Heißhunger auf Süßes unbezwingbar wird,obendrein noch Pickel sprießen,ist das Drama perfekt.Jeden Monat geht der Frust aufs Neue los:Meist sieben bis zehn Tage vor der Menstruation beginnen die zahlreichen Beschwerden,auch prämenststruelles Syndrom (PMS) genannt.Sobald die Monatsblutung einsetzt,verschwinden die Probleme- bis zum nächsten Mal.Besonders oft leiden Frauen zwischen 30-40 unter den vielfältigen Symptomen.Und obwohl in den letzten 50 Jahren intensiv über PMS geforscht wurde,konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden,welche Ursachen den so unterschiedlichen Beschwerden zugrunde liegen.Fest steht jedoch:Es ist ein Mix aus einer Vielzahl körperlicher und seelischer Faktoren.

Hier einige Beispiele:

. Eine zwiespältige Einstellung gegenüber dem Frausein oder einer möglichen Schwangerschaft kann Mitauslöser der Probleme sein.Viele Ärzte vermuten,daß das komplexe Zusammenspiel der Hormone,vor allem Östrogen,Progesteron und Prolaktin,bei den Betroffenen gestört ist.Auch ein Mangel an den Botenstoffen Serotonin und Dopamin beeinflusst vermutlich das körperliche Wohlbefinden.

. Was viele Frauen nicht wissen:Hinter PMS-Beschwerden kann eine Endometriose stecken.Bei dieser Erkrankung haben sich Schleimhautzellen aus der Gebärmutter im Bauchraum angesiedelt-häufig in der Scheide,an den Eierstöcken und an den Eileitern.Wissenschaftler nehmen an,daß mindestens fünf Prozent aller Frauen mit starken PMS-Symptomen an Endometriose leiden.

. Auch die Ernährung soll beim prämensstruellen Syndrom eine Rolle spielen:Salzreiche Kost,gesättigte Fettsäuren und fehlende Vitamine,beispielsweise Vitamin B6,werden unter anderem als Mitverursacher diskutiert.Diese Vielfalt seelischer und körperlicher Beschwerden teilen Mediziner je nach vorherrschenden Symptomen in vier Gruppen ein.Überprüfe selbst,welche kategorie am ehesten auf dich zutrifft.Weil das komplizierte Miteinander von Körper und Seele von Frau zu Frau verschieden ist,brauchst du während der Behandlung Geduld.Oft stellt sich ein Erfolg erst nach mehreren Monatszyklen ein.

 

TypA: Die Ängstliche

Frauen von Typ A ( Angst,von engl. anxiety)sind in den Tagen vor den Tagen besonders ängstlich.Ihre Gefühle fahren oft Achterbahn.Die Folgen:Die Stimmung schwangt heftig und die Betroffenen sind leicht reizbar und nervös.

So können Arzt und Apotheker helfen: Bei Niedergeschlagenheit und Reizbarkeit wirkt Johanniskraut beruhigend.Mönchspfeffer fördert sanft das Gleichgewicht der Hormone.Den Extrakt gibt es als Kapseln oder Tropfen in der Apotheke.In manchen Fällen wird dir der Arzt Hormonpräperate verschreiben.Vielleicht rät er dir,eine von ihm empfohlene Antibabypille auszuprobieren und zu beobachten,wie sich deine Beschwerden verändern.Auch homöopathische Mittel wie Pulsatilla D12 wirken ausgleichend auf die Psyche.

Was du selbst tun kannst: Bewegung hebt die Stimmung.Bereits 20 Minuten Radfahren täglich verbessert deine Laune.Läust du lieber? Nur zu. Auch das hilft.Warme Bäder mit Melisse oder Lavendel entspannen angenehm und beruhigen.

 

Typ H: Die Aufgedunsene

Frauen die den Typ H (Wassereinlagerung,von engl. hyperhydration) zugeordnet sind,leiden besonders unter Gewichtszunahme,Wassereinlagerungen,Ödembildung,Brustspannen und Blähgefühl.Bei zu viel Östrogen beziehungsweise zu wenig Progesteron in der zweiten Hälfte des Zyklus werden mehr Salz und Wasser im Körper gebunden.Das Hormon Prolaktin ist beispielsweise für das Wachsen der Brustdrüsen verantwortlich und spielt beim monatlichen Brustspannen ebenfalls eine Rolle.Vitamin-B6-Mangel und eine verminderte Freisetzung des Botenstoffs Dopamin verstärken das spannen in den Brüsten.

So können Arzt und Apotheker helfen: Mönchspfeffer wirkt auf das Hormon Prolaktin ausgleichend.Gestagene und Antiöstrogene (verschreibungspflichtig) greifen ebenfalls in den Hormonhaushalt ein.Vitamin E und Gamma-Linolensäure,die in Samenölen der nachtkerze und des Borretschs enthalten ist,sollen Wassereinlagerungen und das Anschwellen der Brüste vermindern.Magnesium carbonicum D6 aus der Apotheke hilft gegen das Gefühl des Aufgeschwemmtseins.

Was du selbst tun kannst: Viel trinken.Denn wenn du dich aufgedunsen fühlst und die Brüste spannen,weil sich Wasser im Gewebe eingelagert hat,wäre es grundverkehrt,nichts zu trinken.Spüle die Nieren gut durch,damit kurbelst du auch die Auscheidung an.Entwässernd wirken Tee,zum Beispiel aus Schachtelhalm,Birkenblättern,Goldrute und Brennnessel aus der Apotheke.Bevorzuge Nahrungsmittel mit Vitamin B6.Das sind zum Beispiel Hülsenfrüchte,Eigelb,Weizebkeime,Hefe,grünes Gemüse,Kartoffeln und Fisch.Hilfreich ist es auch,die Lebensmittel nur wenig zu salzen.

 

Typ C: Die Heißhungrige

Frauen vom Typ C (Verlangen,von engl. craving) haben kurz vor ihrer Periode größeren Appetit und heißhunger auf Süßes.Weitere mögliche Begleitserscheinungen:Müdigkeit,Kopfschmerzen,Schwindel und Herzklopfen.Bei diesen Frauen sinkt nachweislich der Blutzuckerspiegel in der zweiten Hälfte des Zyklus.Stress verstärkt den Hunger auf Schokolade und Torte zusätzlich.

So können Arzt und Apotheker helfen: Medikamente wie Ibupropfen, Acetylsalicylsäure und Paracetamol wirken bei leichten Kopfschmerzattacken.Mit Biofeedback,eine computergestützten Methode,um den Körper besser wahrzunehmen,konnten bei Migräne ebenfalls gute Erfolge erziehlt werden.Führe bei Kopfschmerzen ein tagebuch und gehe nach ein paar Monaten damit zum Arzt.Cyclamen D6 aus der Homöopathie soll die Essgier zügeln.Steht kein bestimmtes Problem des prämenstruellen Syndroms im Vordergrund,kann ein homöopathisches Mittel mit Mönchspfeffer hilfreich sein.

Was du selbst tun kannst: Esse bei Heißhunger auf Süßes lieber fettarmen Fruchtjoghurt,erfrischende rote grütze oder getrocknete Früchte statt kalorienreiche Schokoriegel.Streiche dir bei einem Appetitanfall einen süßen Belag,zum Beispiel Marmelade,auf ein Vollkornbrot.Nehme täglich mehrere kleine mahlzeiten zu dir,dann kann der Hunger dich nicht plötzlich überfallen.Treibe regelmäßig Sport,egal welchen.er macht munter,reguliert den Kreislauf und lässt den Hunger erst mal vergessen.

 

Typ D: Die Empfindsame

Bei jeder Kleinigkeit brechen Frauen vom Typ D (starke Niedergeschlagenheit,vom engl. depression) in Tränen aus.Sie leiden an Schlaflosigkeit,sind oft verwirrt und unkonzentriert.Ein sehr niedriger Serotoninspiegel wird unter anderem mit depressiven Verstimmungen in engen Zusammenhang gebracht.

So können Arzt und Apotheker helfen: Johanniskraut hellt die Stimmung auf.Suche dir bei schwerer Niedergeschlagenheit einen Arzt auf.Weil Mönchspfeffer hormonregulierend wirkt,kann er auch dann eingesetzt werde,wenn deine gefühle im Keller sind.das homöopathische Mittel Pulsatilla D12 hilft gegen die weinerliche Stimmung.Manchmal kann eine Verhaltenstherapie sinnvoll sein.

Was du selbst tun kannst: Halte dich bei Sonnenschein so viel wie möglich im Freien auf.das hellt dein Gemüt auf.Moderate sportliche Aktivitäten jeder Art wirken ausgleichend auf Psyche und Körper.Bereits spazieren gehen bessert die Stimmung.Melissentee beruhigt und entspannt.

 

Übrigens,egal zu welchen Typ du gehörst: Um während der PMS-Tage besser drauf zu sein,solltest du unbedingt auf Folgendes achten: Kaffee,koffeinhaltige Getränke,Alkohol und reiner Zucker machen oft nervös.Verzichte besser auch auf kochsalzreiche Lebensmittel.Ernähre dich vollwertig und ausgewogen mit wenig tierischen Fetten.Entspannungsübungen wie Yoga,Qi Gong,Tai Chi und meditative Techniken helfen dir,auf natürliche Weise Stress abzubauen,zu entspannen und den Hormonspiegel sanft auszugleichen.Gönne dir hin und wieder eine Fußreflexzonen-Massage,sie regt die Selbstheilungskräfte an.Bei Kopfschmerzen haben sich autogenes Training und Muskelrelaxation nach Jacobson bewährt.

 

 

 

 

 

                                                                          

 

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