MAL RICHTIG LUFT  

                               HOLEN

                                                   Bewusstes Atmen wirkt ausgleichend auf Körper,Geist und Seele.

 

   Schließe deine Augen und lausche in dich hinein.Spürst du deinen Atem im Brustkorb,seitlich in den Flanken,im Bauch?

   Fließt er selbstverständlich und leicht oder eher gepresst? Wohin geht die Atembewegung? gehe mit ihr mit,ohne sie zu bewerten!

   Normalerweise merken wir gar nicht,wie wir atmen.Erst wenn wir darauf aufmerksam gemacht werden,wird es uns bewusst.

   "Der Atem ist die Brücke zwischen Bewusstsein und Unbewuss´tem.Denn der Atem ist die einzige Funktion unseres Körpers,

   die wir im wachen Zustand willentlich beeinflussen können,die im Schlaf jedoch ganz allein wirkt."

   Wie wir atmen,hängt eng mit unserem körperlichen und geistigen befinden zusammen.Wer gestresst ist,atmet hastig und flach.

   Unsere Muskeln verkrampfen sich.Wer unter plötzlichen Schmerzen leidet,dem stockt der Atem.dagegen löst Lachen jegliche

   Anspannung: Sauerstoff fließt ungehindert durch den Körper.Oft denken wir nur an tiefes Einatmen,vernachlässigen das Ausatmen,

   bei dem Kohlendioxid ausgeschieden wird.Im übertragenen Sinn heißt es: Wir wollen alles haben und geben ungern etwas her!

   Atem ist aber nicht nur ein Sauerstoff-Kohlendioxid-Austausch,er kann auch anders: Dann bringt der Körper,Geist und Seele in

   Einklang. Bei uns hat sich in den vergangenen Jahren das Wissen um die heilende Kraft des Atems durchgesetzt.

   Es gibt verschiedene Atemtherapien mit unterschiedlichen Ansätzen und Zielen.

 

   Pro Tag strömen rund 30 000 Liter Luft über unsere Atemwege in den Körper ein und wieder aus.Sie enthält den für viele Prozesse im

   Organismus nötigen Sauerstoff.Er bringt etwa die Durchblutung und den Zellstoffwechsel in Schwung. Ausgeatmet werden zum

   Beispiel Kohlendioxid,Gase und Staub.Damit wir genügend Luft holen,braucht der wichtigste Atemmuskel,das Zwerchfell,viel Spielraum.

   Nur so kann er frei im Körper auf und ab schwingen.Leider wird dieser quer verlaufende,im erschlafften Zustand kuppelförmige Muskel zwischen

   Brust- und Bauchhöhle in seiner Bewegung oft behindert: zum Beispiel durch beengende Kleidung,Übergewicht,verkrampftes Sitzen,Fehlhaltung,

  Bewegungsmangel und psychische Daueranspannung.Wird es eng in der Brust,schnaufen wir zudem oft durch den Mund.Dabei ist unsere

  Nase nicht nur zum Riechen da,sondern sie reinigt die eingesaugte Luft,erwärmt und befeuchtet sie.

 

  Du tust bereits viel für dein Wohlbefinden,wenn du dich hin und wieder klar machst,in welchen Situationen des Alltags sich dein Atem verändert.

  Nehme dir zunächst einmal den Dreiklang Einatmen,Ausatmen,Atemstille wahr,ohne ihn zu bewerten.Vielleicht kommt bei dir bereits nach dem

  Einatmen eine kleine Atemstille.Das ist in Ortnung.Jeder Mensch besitzt seinen individuellen Atemrhytmus. "Sich atmen zu spüren,heißt,

  immer bei sich zu sein!" Es empfehlt sich immer,öfters mal an Orte zu gehen,die eine tiefe Stille vermitteln.Das kann die natur oder ein ruhiges

  Zimmer daheim sein. Wenn du mehr für dich tun willst,kannst du eine Atemstunde besuchen.Kurse gibt es an Volkshochschulen,in Krankenhäusern,

  phsysiotherapeutischen Praxen und bei Atempädagogen/innen.Dort werden meist für Gruppen Übungen angeboten,die den natürlichen

  Atemrhytmus fördern.Menschen,die ihren Atem nicht empfinden oder in bestimmten Situationen anhalten,können Einzelsitzungen bei einem/r

  Atemtherapeuten/in buchen.Körperbereiche,die der Wahrnehmung entzogen waren,werden wieder bélebt.Eine Stunde Einzeltherapie kostet

  40-50 Euro.Erweist sich eine Atemtherapie als medizinisch notwendig,übernimmt die Krankenkasse die Kosten.

 

 

EINE ATEMTHERAPIE KANN HELFEN ....

° Stimme- und Sprachstörungen zu beheben

° Kreislaufprobleme auszugleichen

° hohen Blutdruck zu senken

° Verdauungsprobleme zu vermindern

° haltungsschäden zu beeinflussen

° Schlafprobleme zu mildern

° Erschöpfungs- und Spannungszustände zu lösen

° das Gefühlsleben zu regulieren

° das Selbstvertrauen zu stärken

° Entwicklungsprozesse zu unterstützen

 

 

                                                                                                  KLEINE ATEMÜBUNGEN

                                  Mit einfachen Übungen kannst du Zugang zu der heilenden Kraft des Atems bekommen.

                                          Es sind keine gymnastische Übungen. Gehe einfach spielerisch damit um.

 

                                          Dem Atmen lauschen

                                          Lege dich bequem hin,beide Hände locker auf dem Bauch.Spüre deinem Atem nach,

                                          ohne ihn zu beeinflussen. Frage dich "Wo nehme ich meinen Atem deutlich wahr,wo weniger?

                                          Wo wäre mehr Atembewegung wünschenswert?"  Fühlst du,wie sich im Rhytmus des Atems die

                                          Finger leicht bewegen?

 

                                         Wohliges Gähnen

                                         Das bringt neuen Schwung: Rekel und dehne dich ausgiebig am geöffneten Fenster.

                                         Genieße die frische Luft.Gähne ungeniert.Wirklich gähnen,nicht verdrückt nach

                                         Luft schnappen,sondern so lange Durchgähnen,bis die Augen feucht werden oder die

                                         Nase geschnäuzt werden muß. Und wie geht es deinem Atem jetzt?

 

 

 

 

 

 

                                                                                                                

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